Kündigungsschutzklage

 

Im Falle einer arbeitgeberseitigen Kündigung sollten Sie sicher gehen, dass diese rechtmäßig ausgesprochen wurde, schließlich bedeutet der Wegfall des Arbeitsplatzes nicht selten die Gefährdung der eigenen Existenz und der der Familie. Häufig genug verstößt die Erklärung der Kündigung gegen Vorschriften des Kündigungsschutzgesetzes und ist damit unwirksam. Oder es liegen andere Kündigungsschutzgründe vor, wie Schwerbehinderteneigenschaft oder Mutterschaft, welche vom Arbeitgeber bei Erklärung der Kündigung nicht beachtet wurde, so dass die Kündigung unwirksam ist.  Denkbar ist auch, dass der Arbeitgeber die gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist nicht eingehalten hat und eine Kündigung aus diesem Grund nicht rechtens ist. Um all dies rechtsverbindlich feststellen zu lassen, ist die Erhebung der Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht zwingend notwendig, auch um seine sonstigen Rechte aus dem Arbeitsverhältnis wie beispielsweise Lohnfortzahlungsansprüche, zu wahren.

Achtung: Sollte die Erhebung einer Kündigungsschutzklage in Betracht kommen, ist rasches Handeln gefordert, denn die Kündigungsschutzklage ist binnen dreier Wochen nach Zugang der Kündigung zu erheben, ansonsten ist der Klageweg abgeschnitten!