Kosten/Beauftragung

 

Die Höhe der Kosten für die Forderungsbeitreibung errechnen sich nach dem Rechts-anwaltsvergütungsgesetz. Die Gebührenhöhe bemisst sich nach der Höhe der beizu-treibenden Hauptforderung ohne Kosten, Zinsen und sonstiger Nebenforderungen (Gegenstandswert) und im Stadium der Zwangsvollstreckung nach der zu vollstreckenden Summe, also Hauptforderung zuzüglich Nebenforderungen. Ich empfehle zu prüfen, ob Ihre Rechtsschutzversicherung für Ihre Kosten eintritt. Im ordentlichen Verfahren haben Sie möglicherweise einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe (siehe Download-Service/
Antrag auf Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe). Die Ihnen für die Rechtsverfolgung entstehenden Kosten sowie anfallende Verzugszinsen hat der Schuldner im Verzug selbstverständlich im Nachhinein zu erstatten.

Wichtiger Hinweis: Damit Sie auch die Kosten für das außergerichtliche Anwaltschreiben (Stufe 1) als sogenannten Verzugsschaden sicher ersetzt erhalten, gehen Sie sicher, dass der Schuldner tatsächlich in Verzug gesetzt worden ist. Im Verzug ist der Schuldner entweder, wenn das Zahlungsziel wirksam vertraglich vereinbart oder aus dem Kalender zu berechnen ist oder sich aus dem Gesetz ergibt (30 Tage nach Rechnungsstellung oder vergleichbare Zahlungsaufstellung) oder der Schuldner die Zahlung ernsthaft und end-gültig verweigert oder aber der Schuldner beweisbar zur Zahlung aufgefordert worden ist und die gesetzte Zahlungsfrist nicht eingehalten hat (Mahnung).

Sie möchten mich beauftragen?

Zur raschen Bearbeitung Ihres Forderungsbeitreibungsmandats bitte ich Sie, den Fragebogen (siehe Download-Service/Fragebogen zur Forderungsbeitreibung) auszufüllen und zusammen mit einer ausgefüllten und unterzeichneten Vollmacht (siehe Download-Service/Vollmacht zur Forderungsbeitreibung) und den im Fragebogen genannten weiteren Unterlagen per Post an meine Kanzlei zu senden.

Ich danke Ihnen für Ihre Mitarbeit!